Wie die Nase des Mannes…
…so sein Johannes. Alte Sprichwörter aus dem Volksmund haben meist einen erstaunlich waren Kern und bewahrheiten sich auch noch im 21. Jahrhundert. Gaygeschichten mit ihrem märchenhaften Kern erzählen etwa von einem zwergenhaften jungen Kerl, der mit einem außergewöhnlich großen Riechorgan gestraft wurde. Anfangs noch ein niedlicher Bengel wurde er von einer bösen Frau in einen kleinen hässlichen Gnom verwandelt, der seither mit einer riesigen Nase durchs Leben gehen musste, was anfangs so gar nichts von einem schönen Märchen hatte. Die Menschen mieden ihn wegen seines Äußereren und er fand lediglich im Kochen eine Leidenschaft, auf die er sich mit vollem Herzen konzentrierte. Große Prinzen und Prinzessinnen ließen sich von dem kleinen Zwerg bekochen und erschraken meist, wenn sie den hässlichen Küchenzauberer zu Gesicht bekamen. Der Jüngling vereinsamte und redete meist mit Tieren, die die einzigen waren, die ihm zuhörten. Erst ein junger Küchenbengel, der in seiner Zauberküche für die Kräuter verantwortlich war, riss den hässlichen Gnom mit der großen Nase aus seiner Lethargie und zeigte sich unerwartet nett zu ihm. Es trug sich sogar zu, dass sich beide in der Vorratskammer näher kamen, heiße Küsse austauschten und einen märchenhaften Sexkontakt pflegten. Wie der Frosch, der sich von der Prinzessin geküsst in einen wunderschönen Prinzen verwandelte, machte auch dieses pure Glückserlebnis aus dem hässlichen Zwerg mit der großen Nase plötzlich einen stattlichen Jüngling, der sich im Spiegel fast selbst nicht mehr wieder erkannte. Küchenjunge und Jüngling zogen daraufhin fort an einen geheimen Ort, an dem sie sich nur noch ihrer Leidenschaft hingaben.

