Sieben Jünglinge
Im echten Märchen haben Gaygeschichten keinen Platz und werden statt in Märchenbüchern von Ohr zu Ohr weiter getragen. Man erzählt sich gayle Geschichten unter Männern und ist dabei entzückt, wie Jünglinge und Prinzen ihre Liebe entdecken oder sogar märchenhafte Sexkontakte knüpfen. So soll es sich einst zugetragen haben, dass sieben unartige Jünglinge in einem einsamen Häuschen wohnten. Die Wölfe des Waldes waren ständig auf der Suche nach Beute und hatten schon viele Male versucht, die Jünglinge aus dem Hause zu locken und genüsslich zu verspeisen. Die sieben Kerlchen waren jedoch clever und ließen sich nicht so einfach in die Irre führen, was sie ihre Mutter gelehrt hatte. Einer der bösen Wölfe blieb jedoch hartnäckig und versuchte sich mit einem Mantel, der dem der Mutter ähnelte, Zugang zum Haus zu verschaffen. Die Jünglinge erkannten den Wolf und ließen sich auch am Folgetag nicht täuschen, als es das listige Tier noch einmal mit zarter Stimme an ihrer Türe versuchte. Am nächsten Tag fielen die Jünglinge jedoch doch noch auf die Täuschungsmanöver des Wolfes herein, machten die Tür auf und wurden gefressen – nur ein Jüngling konnte sich in einem Schrank verstecken. Als die Mutter endlich nach Hause kam, kletterte der Bengel aus seinem Versteck hervor und berichtete der erschrockenen Mutter, was während ihrer Abwesenheit passiert war. Durch das Fenster konnten beide jedoch den Wolf auf der Wiese liegen sehen, der sich genüsslich den Bauch rieb und alle Viere von sich gestreckt hatte. Die beherzte Mutter ergriff ihre Chance, schnitt dem Wolf den Bauch auf und konnte alle sechs Buben befreien.

